Die Entscheidung zwischen Wärmepumpe und Gasheizung ist eine der wichtigsten bei der Gebäudesanierung. Wir vergleichen beide Systeme ehrlich und faktenbasiert.
Kosten im Vergleich
| Position | Gasheizung | Wärmepumpe |
|---|---|---|
| Anschaffung (inkl. Installation) | 8.000 – 14.000 € | 15.000 – 25.000 € |
| Jährliche Betriebskosten (150 m²) | 2.500 – 4.000 € | 1.200 – 2.000 € |
| Wartung (pro Jahr) | 300 – 500 € | 200 – 350 € |
| Lebensdauer | 15 – 20 Jahre | 20 – 25 Jahre |
| CO₂-Ausstoß (pro Jahr) | 3.500 – 5.000 kg | 500 – 1.200 kg |
Effizienz & Zukunftssicherheit
Wärmepumpen nutzen Umgebungswärme und erreichen einen JAZ (Jahresarbeitszahl) von 3,5 bis 5,0. Das bedeutet: Aus 1 kWh Strom werden 3,5–5 kWh Wärme. Bei steigenden Gaspreisen und dem geplanten CO₂-Preis wird die Wärmepumpe wirtschaftlich immer attraktiver.
Achtung: Ab 2028 dürfen in vielen Fällen keine neuen reinen Gas- oder Ölheizungen mehr eingebaut werden (Gebäudeenergiegesetz – GEG). Eine Wärmepumpe ist daher die zukunftssichere Wahl.
Förderung 2026
- BEG-Förderung (BAFA): Bis zu 70 % Zuschuss für Wärmepumpen im Bestand.
- KfW-Kredit: Günstige Finanzierung über das Programm 261/262.
- 0 % MwSt: Bei Kombination mit Solaranlage und Speicher.
Wann lohnt sich eine Wärmepumpe?
Eine Wärmepumpe lohnt sich besonders, wenn:
- Ihr Gebäude eine gute Dämmung hat (HWB ≤ 120 kWh/m²a).
- Sie Flächenheizungen (Fußbodenheizung) nutzen oder nachrüsten.
- Sie gleichzeitig eine PV-Anlage mit Speicher installieren.
- Sie langfristig (20+ Jahre) im Haus wohnen bleiben.
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