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Häufige Fragen zu Solar, Wärmepumpe und Klima.

Wir beantworten ehrlich, vertraglich, ohne Marketing-Sprache.

A

Festpreis & Vertrag

Was bedeutet „Festpreis“ konkret?

Festpreis bedeutet: der Vertragspreis ist die obere Grenze. Wir tragen Risiken aus Material-Preisschwankungen, Montagezeit und Standard-Gerüst. Ausgenommen sind ausschließlich behördliche Auflagen, die zum Zeitpunkt der Begehung nicht erkennbar waren (z. B. nachträgliche Statik-Anforderungen) und vom Kunden gewünschte Änderungen. Alle Festpreis-Positionen sind im Angebot einzeln aufgelistet.

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Was passiert wenn ich Mehrkosten habe?

Mehrkosten entstehen nur in drei klar definierten Fällen: (1) Kundenänderung nach Vertragsschluss, (2) Bauteile, die erst nach Demontage sichtbar werden (z. B. morsche Dachsparren), (3) behördliche Auflagen nach Vertragsschluss. In jedem Fall erhältst Du vor Beginn der Mehrarbeit einen Nachtragsbeleg mit Festpreis und schriftlicher Freigabe-Option.

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Kann ich nachträglich Änderungen einbringen?

Ja, bis zur Materialbestellung (typisch 14 Tage vor Montage) sind Änderungen kostenfrei. Danach: Modul-Anzahl, Speichergröße und Wallbox sind bis 7 Tage vor Montage anpassbar gegen Aufpreis nach Materialwert. Nach Montagebeginn nur noch Erweiterungen, keine Reduktionen.

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Wie lange ist das Angebot gültig?

Standard: 30 Tage ab Erstellungsdatum. Bei Komponenten-Knappheit (z. B. spezieller Wechselrichter) kann sich der Preis nach Ablauf um den Hersteller-Indexwert ändern, in der Regel ±2–4 %. Wir markieren das im Angebot transparent, wenn relevant.

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Welche Zahlungsbedingungen gelten?

Standard für Privatkunden: 30 % bei Materialbestellung, 60 % bei Lieferung auf die Baustelle, 10 % nach Inbetriebnahme und Endabnahme. Keine Vorkasse vor Vertragsschluss. Optional: Finanzierung über KfW 270 (Solar) oder BEG-Ergänzungskredit (Wärmepumpe) – Antrag stellen wir.

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B

Solar & Photovoltaik

Welche Komponenten kommen rein?

Module: Trina Vertex S+ (440 Wp, 25 J Leistungsgarantie) oder optional Meyer Burger White (400 Wp, Made in Germany) als Premium-Variante. Wechselrichter: Sungrow SH-RT-Serie (Hybrid, 10 J Garantie). Speicher: Pylontech Force-H2 oder BYD HVS, modular 5–15 kWh. Montagesystem: K2 Systems (Made in Germany).

Welche Komponenten konkret bei Dir verbaut werden, steht in jedem Angebot mit Hersteller, Modell und Seriennummern-Vorbehalt.

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Wie groß ist die Anlage typisch?

Für ein Einfamilienhaus mit 4.500–6.500 kWh Verbrauch typisch: 8–12 kWp PV (18–26 Module à 440 Wp) plus 8–15 kWh Speicher. Premium-Konfiguration für Käufer mit Wärmepumpe und Wallbox: 14–18 kWp plus 15–20 kWh Speicher.

Wir dimensionieren nach Dachfläche, Verbrauchsprofil und geplantem Eigenverbrauch – nicht maximal, sondern wirtschaftlich optimal.

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Was passiert bei Stromausfall? Ist Inselbetrieb möglich?

Standardanlagen schalten bei Netzausfall ab (gesetzliche Pflicht, NA-Schutz). Optional bauen wir Backup-Funktion ein:

(1) Notstrom-Steckdose am Wechselrichter (~250 €, 3 kW, manueller Umschalt). (2) Voll-Backup mit Sungrow SBR / SH-RT plus Backup-Box für ausgewählte Stromkreise (Heizung, Kühlschrank, Licht, ~1.800–2.400 € Aufpreis). (3) Echter Inselbetrieb mit Generator-Anschluss nur bei spezieller Hardware.

Was sinnvoll ist, entscheidet sich nach Standort und Verbrauch.

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Wie funktioniert die Eigenverbrauchsoptimierung?

Der Wechselrichter priorisiert in dieser Reihenfolge: (1) Hausverbrauch direkt, (2) Speicher laden, (3) Wallbox / Wärmepumpe (SG-Ready oder Modbus), (4) Einspeisung.

Wir richten dazu ein: dynamische Wallbox-Steuerung über Modbus, SG-Ready-Signal an Wärmepumpe, Smart-Meter-Anbindung. Erreichbar sind 65–85 % Eigenverbrauchsquote, abhängig von Verbrauchsprofil und Speichergröße. Garantie auf konkrete Quote geben wir nicht – aber realistische Prognose im Angebot.

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Reicht 0 % MwSt für die ganze Anlage oder nur Module?

0 % MwSt gilt für die komplette Anlage inkl. Speicher, Wechselrichter, Montage, Verkabelung, Inbetriebnahme – sofern die Anlage primär dem Privathaushalt dient (Wohngebäude bis 30 kWp).

Nicht erfasst: nachträgliche Erweiterungen ohne PV-Zusammenhang (z. B. reine Speicher-Nachrüstung Jahre später ohne neue Module), reine Klimaanlage ohne PV, und gewerblich genutzte Anlagen (dort 19 % mit Vorsteuerabzug).

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C

Wärmepumpe

Daikin oder Vaillant – was nehmt ihr?

Beide. Daikin Altherma 3 H HT (R-32, Vorlauf bis 70 °C) ist unsere Standardempfehlung für Bestandsbauten mit höherem Vorlauf. Vaillant aroTHERM plus (R-290 Propan, Vorlauf bis 75 °C) empfehlen wir bei sehr alten Heizkörpern oder wenn das Kältemittel-Argument wichtig ist.

Bei Niedrigtemperatur-Heizung (Fußboden, modernes Haus) tut es auch Daikin Altherma 3 R (R-32). Wir nehmen das, was zu Deinem Haus passt – nicht das mit der höchsten Marge.

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Welche JAZ ist realistisch in OWL?

Für Ostwestfalen-Lippe (Klimazone gemäßigt, Mittelwert −2 °C Norm-Außentemperatur):

· Niedrigtemperatur-Heizung (Vorlauf 35 °C, Fußboden): JAZ 4,2–4,8
· Mittelvorlauf (45 °C, gemischt): JAZ 3,5–4,0
· Hochvorlauf (55–60 °C, alte Heizkörper): JAZ 2,8–3,3

Brauchwarmwasser zieht die JAZ um 0,2–0,4 nach unten. Wir berechnen die JAZ vor Bestellung mit dem WPCalc-Tool nach VDI 4650 – die Zahl steht im Angebot.

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Kann ich bestehende Heizkörper behalten?

Meistens ja. Voraussetzung: die Heizkörper können mit max. 55 °C Vorlauf die Heizlast decken. Wir prüfen das bei der Begehung mit einer raumweisen Heizlastberechnung nach DIN EN 12831.

Wenn 2–3 Räume unterdimensioniert sind, tauschen wir gezielt einzelne Heizkörper (Typ 33 statt Typ 22 oder Niedertemperatur-Konvektoren) – das ist günstiger als der Komplett-Tausch und steht im Angebot mit Festpreis.

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Wie laut ist die Außeneinheit?

Daikin Altherma 3 H HT: 35–42 dB(A) in 3 m Abstand im Normalbetrieb, 48–52 dB(A) bei Volllast. Vaillant aroTHERM plus: 36–44 dB(A) Normalbetrieb.

TA-Lärm fordert 35 dB(A) nachts am Nachbarschlafzimmer – das halten wir mit Aufstellung min. 3 m von der Grundstücksgrenze und Schallhaube oder Schallschutzwand bei kritischen Lagen ein. Bei der Begehung machen wir eine Schallprognose nach VDI 3722 – wenn die Werte kritisch werden, schlagen wir konkrete Maßnahmen vor.

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Was kostet der Strom im Winter wirklich?

Bei JAZ 3,5 (typisches Bestandsgebäude OWL) und 18.000 kWh Heizenergie pro Jahr ergibt sich ~5.150 kWh Strombedarf:

· Mit Wärmepumpentarif (~28 ct/kWh, Stand 2026): ~1.440 € pro Jahr.
· Ohne Wärmepumpentarif (Haushaltsstrom 32 ct/kWh): ~1.650 €.

Mit eigener PV+Speicher ist Eigenstrom-Deckung im Winter typisch 10–25 % – der Hauptnutzen der PV liegt in Sommer und Übergang. Den Wärmepumpentarif beantragen wir mit Dir gemeinsam beim Netzbetreiber.

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D

Förderung & Steuer

Welche Förderung gibt es 2026?

Wärmepumpe (BEG 458): 30 % Grundförderung + 5 % Effizienzbonus (R-290) + 20 % Klimageschwindigkeitsbonus (bis 2028 für selbstnutzende Eigentümer) + 30 % Einkommensbonus (bis 40.000 € HHE) – in Summe bis 70 %, gedeckelt auf 21.000 € Zuschuss.

Solar: 0 % MwSt (entspricht ~16 % Ersparnis), KfW-Kredit 270 ab effektiv ~3,8 % (Stand 2026).

Steuerlich: §35a EStG für die Klimaanlage (20 % der Lohnkosten, max. 1.200 € im Jahr).

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Wer beantragt das?

Wir. Konkret: BEG-Antrag bei KfW (Wärmepumpe) inkl. BzA und Identifikationsnummer, KfW 270 für Finanzierung (Solar), Netzanmeldung beim Netzbetreiber, Anmeldung bei der Bundesnetzagentur (Marktstammdatenregister), iSFP-Beratung über Energieberater aus unserem Netzwerk.

Du unterschreibst nur Vollmachten und Formulare per DocuSign. Alle Anträge stellen wir vor Vertragsschluss / Materialbestellung – sonst verfällt der Anspruch.

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Wie lange dauert die Auszahlung?

· BEG-Zuschuss (Wärmepumpe): KfW-Zusage typisch 6–10 Wochen nach Antrag, Auszahlung 4–8 Wochen nach Verwendungsnachweis (also nach Inbetriebnahme).
· KfW 270 (Solar-Kredit): Zusage 2–4 Wochen, Auszahlung mit Materialrechnung.
· §35a (Klima/Lohn-Steuer): mit Steuererklärung im Folgejahr.
· 0 % MwSt: sofort wirksam, keine Auszahlung nötig.

Wir koordinieren alle Termine zwischen Antrag, Vertrag, Lieferung und Auszahlung – sonst gerätst Du in Liquiditätslücken.

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Was bei Selbstständigen oder Gewerbe?

Bei gemischter Nutzung (Wohnen + Homeoffice / Gewerbe im Haus) bleibt 0 % MwSt für die PV-Anlage erhalten, solange das Wohngebäude überwiegt.

Reine Gewerbeimmobilie: 19 % MwSt mit Vorsteuerabzug – oft günstiger für Selbstständige. BEG-Förderung Wärmepumpe: gibt es auch für Vermieter (Nichtwohngebäude-Variante BEG 459, andere Sätze). Bei Gewerbe sind zusätzlich KfW 295 / KfW 297 (Klimaschutz Unternehmen) möglich.

Wir rechnen beide Varianten im Angebot durch.

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Photovoltaik steuerlich: 0 % MwSt vs. Liebhaberei vs. Gewerbe

Drei Ebenen:

(1) Umsatzsteuer: bei Anlagen bis 30 kWp auf Wohngebäuden gilt 0 % MwSt seit 2023 – keine Erklärung nötig.
(2) Einkommensteuer: Anlagen bis 30 kWp sind seit 2022 steuerfrei (§3 Nr. 72 EStG) – keine EÜR, keine Anlage EÜR.
(3) Gewerbe: für Privatanlagen unter 30 kWp nicht erforderlich. Liebhaberei-Antrag ist seit 2023 obsolet.

Wenn Du allerdings über 30 kWp gehst oder mehrere Anlagen >100 kWp Summe hast, ändern sich alle drei Punkte – dann holen wir den Steuerberater dazu.

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E

Montage & Ablauf

Wie lange dauert die Installation?

· Solar (8–12 kWp): 1–2 Tage Montage + 0,5 Tag Elektro + 0,5 Tag Inbetriebnahme. Speicher zusätzlich 0,5 Tag.
· Wärmepumpe (Außen/Innen Splitt, Bestand): 3–5 Tage je nach Hydraulik-Komplexität und Heizkörper-Eingriffen.
· Klima Single-Split: 0,5–1 Tag. Multi-Split bis 4 Innengeräte: 1,5–2 Tage.

Zwischen Vertrag und Montage liegen wegen Material und Behörden typisch 6–10 Wochen, bei Förderung 8–14 Wochen.

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Wer kommt? (ein fester Ansprechpartner)

PV-Montage und Wärmepumpen-Hydraulik erfolgen durch uns – koordiniert aus Bad Pyrmont.

Für Elektroinstallation und Zähleranschluss arbeiten wir mit zwei festen Elektrofachbetrieben aus der Region zusammen (gesetzliche Anforderung: konzessionierter Elektriker mit Netzanmeldung). Diese kennen wir seit Jahren, sie haben den gleichen Qualitätsstandard.

Auf der Baustelle hast Du immer einen Hauptansprechpartner aus unserem Team – von der Beratung bis zur Abnahme.

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Wie wird mein Dach geschützt?

Vor Beginn: Foto-Dokumentation aller Dachflächen, Aufnahme vorhandener Schäden im Übergabeprotokoll.

Bei der Montage: Auflagepunkte mit EPDM-Unterlagen, K2-Systems-Dachhaken mit normgerechter Befestigung an Sparren (nicht in Latten), Begehungsmatten auf Ziegeln.

Nach Montage: Sichtprüfung jeder Dachpfanne, Austausch beschädigter Pfannen aus unserem Bestand (Vorrats-Pfannen für gängige Modelle haben wir). Dachdecker-Bürgschaft ist Teil unserer Versicherung.

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Was passiert bei schlechtem Wetter?

Verbindliche Pausen bei: Niederschlag, Windgeschwindigkeit > 38 km/h auf dem Dach (Arbeitsschutz), Temperatur < −5 °C (Akkukapazität, Materialverhalten Dichtungen), Gewitter (sofort).

Wenn ein Tag ausfällt, hängen wir hinten dran – der Festpreis ändert sich nicht. Wir avisieren Verschiebungen min. 24 h vorher, soweit Wetterprognose das hergibt.

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Gibt es Lärm oder Schmutz im Haus?

Solar-Außenmontage: kein Lärm im Haus, kein Schmutz – die DC-Leitung führen wir über vorhandene Leerrohre oder neue Kabelkanäle außen, Innenarbeit ist nur am Zählerschrank (1–2 Stunden).

Wärmepumpe: Hydraulik-Anschluss am bestehenden Heizraum, Kernbohrung außen (Staubschutz mit Folie), Innenmontage Pufferspeicher (~1 m³ Stellfläche).

Klima: Kernbohrungen Ø 65 mm in Außenwand, Staubschutz mit Vlies. Endreinigung gehört zum Festpreis.

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F

Garantie & Versicherung

Was ist garantiert?

Hersteller-Garantien (gesetzlich + freiwillig): Trina-Module 25 J Linearleistung, Meyer Burger 25 J Produkt + 30 J Leistung, Sungrow-Wechselrichter 10 J (Standard) bzw. 20 J (gegen Aufpreis bei Online-Registrierung), Pylontech-Speicher 10 J / 10.000 Zyklen, Daikin Wärmepumpe 5 J inkl. Verdichter.

Unsere Handwerker-Gewährleistung: 5 Jahre auf Montage, Hydraulik und Elektroinstallation.

Funktionsgarantie auf Ertragsprognose: dokumentierte Modell-Rechnung, kein Garantieversprechen auf konkrete kWh-Zahlen – das wäre unseriös.

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Was deckt eure Berufshaftpflicht?

Allianz Betriebshaftpflicht für Elektro-/Heizungstechnik-Handwerk: 5 Mio. € Personen- und Sachschäden, 1 Mio. € Vermögensschäden, inkl. Tätigkeitsschäden am Kundeneigentum (Dach, Wohnung) bis 500.000 €, inkl. Schäden durch ausgelaufenes Kältemittel.

Versicherungsschein zeigen wir auf Wunsch vor Vertragsschluss. Zusätzlich Montageversicherung pro Bauvorhaben – die Anlage selbst ist während der Bauphase versichert.

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Brauche ich zusätzliche PV-Versicherung?

Empfehlung ja, kostet ~80–160 € pro Jahr. Deckt: Sturm, Hagel, Blitz, Diebstahl, Tierbiss (Marder), Bedienfehler, Ertragsausfall.

Die meisten Wohngebäudeversicherungen schließen PV mittlerweile ein – prüfen lassen mit aktualisierter Versicherungssumme (Anlage + Speicher). Wenn Du keinen separaten Vertrag willst, hilft uns ein Anruf bei Deinem Versicherer, gemeinsam mit Dir, oft genügt das.

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Was bei Defekt nach 3 Jahren?

Nach 3 Jahren: Hersteller-Garantie greift weiter (Module 25 J, Wechselrichter 10 J, Speicher 10 J). Unsere Handwerker-Gewährleistung läuft bis 5 J.

Praktisch: Du rufst uns an, wir melden den Fall beim Hersteller, organisieren Austauschgerät und Montage. Bei Wechselrichter-Defekt typisch 5–10 Werktage Ausfallzeit (Ersatzgerät beschaffen + tauschen). Während der Garantiezeit übernehmen wir die Anfahrt + Arbeitszeit als Service – Material zahlt der Hersteller.

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Was bei Insolvenz von Autark Innovations?

Hersteller-Garantien laufen unabhängig von uns weiter – Trina, Sungrow, Pylontech, Daikin sind weltweite Konzerne. Im Insolvenzfall springt für unsere Handwerker-Gewährleistung die Allianz mit der Insolvenz-Klausel ein (eingeschränkt auf gemeldete Mängel). Wartungsverträge laufen über die Insolvenzverwaltung.

Wir empfehlen jedem Käufer: alle Dokumente (Verträge, Garantiescheine, Inbetriebnahme-Protokolle, Schaltpläne) in eigenem Ordner archivieren – das ist Standard, nicht insolvenz-spezifisch.

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G

Wartung & Service

Wie oft muss gewartet werden?

· Solar: alle 2 Jahre Sichtkontrolle Module + DC-Verkabelung + Wechselrichter-Update, jährlich Ertragsprüfung im Monitoring (machst Du selbst).
· Wärmepumpe: jährlich Sicht- und Funktionskontrolle, alle 2 Jahre Kältemittel-Dichtheitsprüfung (gesetzlich vorgeschrieben bei > 5 t CO&sub2;-Äq, bei R-290 nicht nötig).
· Klima: jährlich Filter reinigen (selbst), alle 2 Jahre Service vom Fachbetrieb.

Bei Mangel an Wartung greifen Garantien teilweise nicht mehr.

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Kann ich selbst monitoren?

Ja.

· Sungrow-Wechselrichter: iSolarCloud App (kostenlos), zeigt Produktion, Eigenverbrauch, Speicher-Status, Einspeisung, historische Daten.
· Pylontech-Speicher: SOC und SOH-Werte über App.
· Daikin Wärmepumpe: ONECTA App, zeigt JAZ, Vorlauftemperatur, Verbrauch.

Alle Apps liefern Daten in Echtzeit. Optional: Solar-Monitoring-Portal von Autark Innovations (in Entwicklung) bündelt alle Werte in einer Oberfläche.

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Notfall-Service-Zeiten?

· Mo–Fr 9–17 Uhr: Hotline +49 15678 447009, Reaktion < 2 Stunden.
· Außerhalb der Bürozeiten: WhatsApp oder E-Mail – Rückmeldung am nächsten Werktag.

Für Premium-Wartungsvertrag-Kunden zusätzlich 24/7 Hotline. Echte Notfälle (Brand, Wasserschaden): 112 / Feuerwehr zuerst, dann uns – wir kommen sofort.

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Was kostet Wartung pro Jahr?

· Solar-Wartungsvertrag Basic: 89 € / Jahr (Sichtkontrolle alle 2 Jahre, Fernüberwachung, Wechselrichter-Updates).
· Solar Premium: 149 € / Jahr (jährlicher Vor-Ort-Termin, Ertragsanalyse, schnellere Reaktion).
· Wärmepumpe-Wartungsvertrag: 219 € / Jahr (jährlicher Service, Vorrangrecht bei Defekt).
· Klima: 89 € / Jahr je Innengerät.

Ohne Wartungsvertrag: Einzelaufträge 89 €/h + Anfahrt 0,50 €/km.

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Vertragsbindung?

Wartungsverträge: 1 Jahr Mindestlaufzeit, danach monatlich kündbar mit 1 Monat Frist. Kein automatischer Stillschweigend-Verlängerungs-Trick.

Keine Kopplung mit Anlagen-Kauf – Du kannst die Anlage bei uns kaufen und die Wartung beim örtlichen Heizungsbauer machen lassen (Garantieanforderungen müssen erfüllt werden). Bei Verkauf der Immobilie: Wartungsvertrag geht entweder auf den neuen Eigentümer über oder endet.

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H

Konkurrenz & Vergleich

Warum nicht Enpal, 1KOMMA5° oder Otovo?

· Enpal: Mietmodell, über 20 Jahre meist 25–40 % teurer als Kauf, Du bist Endkunde einer Vertriebsorganisation.
· 1KOMMA5°: Franchise-Modell – die Qualität hängt am lokalen Partner, Du weißt vor Vertragsschluss nicht genau, wer montiert.
· Otovo: reines Vermittlungsmodell, Subunternehmer-Risiko, Garantie-Abwicklung über Dritte.

Unser Ansatz: regionaler Fachbetrieb, feste Ansprechpartner, ein Ansprechpartner für 25 Jahre – das ist langsamer im Wachstum, aber sauberer in der Umsetzung. Wenn Geschwindigkeit Dein Hauptkriterium ist, sind die Großen schneller.

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Was sind eure Schwächen?

Drei ehrliche Punkte:

(1) Wir sind ein kleines Team – bei plötzlicher Auftragsspitze können Termine 2–4 Wochen weiter rutschen als bei Großanbietern mit 200 Monteur-Teams.
(2) Unser Komponenten-Sortiment ist kuratiert (Trina/Meyer Burger, Sungrow, Pylontech, Daikin/Vaillant) – Spezial-Wünsche wie SolarEdge, Tesla Powerwall oder Viessmann nehmen wir nur in Sonderfällen an, weil wir nicht für jede Hardware Service-Tiefe garantieren können.
(3) Keine 24/7-Hotline ohne Wartungsvertrag – wer sofortige Reaktion außerhalb der Geschäftszeit erwartet, ist bei einem Großanbieter mit Callcenter besser aufgehoben.

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Wer ist günstiger? (ehrliche Antwort)

Beim reinen Anschaffungspreis sind regionale Kleinbetriebe (1–2 Monteure) oft 5–10 % günstiger als wir – die haben weniger Overhead. Onlineshops mit Eigenmontage sind nochmal 15–20 % günstiger – aber Du übernimmst Planung, Antragstellung, Gewährleistung-Risiko und Inbetriebnahme.

Beim 20-Jahres-Vergleich (Anschaffung + Ertragsausfall durch Fehlauslegung + Reparaturen ohne Service-Backbone) liegen wir mit hochwertigen Komponenten und Wartung typisch gleichauf oder günstiger als „Billig-Anbieter“.

Sicher teurer als wir: Enpal-Miete, 1KOMMA5°-Premium-Pakete.

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Kann ich mit 3 Angeboten zu euch kommen?

Ja, ausdrücklich. Schick uns die Angebote der Mitbewerber (gerne anonymisiert, wir brauchen nur Komponenten und Preise) – wir kommentieren ehrlich: was ist günstiger, was steckt drin, was fehlt, wo sind versteckte Kosten.

Wenn ein Mitbewerber-Angebot objektiv besser ist, sagen wir das. Das passiert tatsächlich – vor allem bei sehr einfachen Anlagen ohne Speicher oder bei reinen Aufdachanlagen ohne Wärmepumpe-Integration.

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Wie ehrlich seid ihr wirklich?

Test: ruf an unter 💬 WhatsApp schreiben und stell drei kritische Fragen aus dieser FAQ. Wenn die Antwort am Telefon anders klingt als hier, hast Du einen guten Grund, weiterzuschauen.

Konkretes Beispiel: Wir verkaufen keine „Solarbatterie XL 30 kWh“ an Familien mit 4.500 kWh Verbrauch – das ist unwirtschaftlich, auch wenn die Marge gut wäre. Wir empfehlen 8–15 kWh und begründen das mit Eigenverbrauchs-Simulation. Wenn Du das Gegenteil von einem Anbieter hörst, frag nach der Begründung in kWh-Zahlen.

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