Was die App für dich plant
Der Autark Hausplaner ist unsere kostenlose App für iPhone und Android. Damit planst du Solaranlagen, Wärmepumpen und Klimaanlagen. Für die Solaranlage läuft das so:
- Adresse eintippen: Mehr brauchst du für den Start nicht.
- Dach wird erkannt: Die App erkennt dein Dach aus Luftbild- und 3D-Daten und legt einen Modulplan in 2D an.
- Dach in 3D: Du kannst das Modell drehen und von allen Seiten betrachten.
- Größe per Regler: Du veränderst die Zahl der Module und siehst sofort, wie sich Ertrag und Ersparnis ändern.
- Speicher wählen: Die App zeigt dir, was ein Speicher bei deinem Verbrauch bringt.
Das Ergebnis ist eine erste Schätzung, keine verbindliche Planung. Wenn du möchtest, schickst du uns deine Planung aus der App, wir prüfen deine Angaben und machen dir daraus ein Festpreis-Angebot.
Warum die Dachform so wichtig ist
Wie viel Strom dein Dach liefert, hängt vor allem von Ausrichtung, Neigung und Verschattung ab. Bei Walm- oder Winkeldächern hat jede Teilfläche eine andere Himmelsrichtung. Grob gilt:
- Süd: höchster Jahresertrag, rund 900 bis 1.000 kWh pro kWp und Jahr bei guter Neigung.
- Ost/West: grob 80 bis 85 % davon – dafür verteilt sich der Strom besser über den Tag, und du nutzt mehr selbst.
- Nord: nur bei flacher Neigung und in Sonderfällen sinnvoll.
Genau hier hilft die 3D-Ansicht: Du siehst, welche Dachflächen sich lohnen und welche du besser frei lässt, statt mit einem Durchschnittswert für das ganze Haus zu rechnen.
Speicher und Eigenverbrauch
Ab 2027 soll laut Regierungsentwurf zum EEG 2027 (noch nicht beschlossen) die feste Einspeisevergütung für neue Anlagen wegfallen. Umso wichtiger wird, wie viel Solarstrom du selbst nutzt. Die App rechnet deshalb mit deinem Verbrauch: Jede selbst genutzte Kilowattstunde spart dir beim Beispiel-Strompreis von 37,0 ct/kWh (BDEW-Durchschnitt 2026) genau diesen Betrag, jede eingespeiste bringt heute 7,70 ct.
An unserem Standard-Wechselrichter Sungrow SH15T setzen wir die Hochvolt-Serie Sungrow SBH ein. Die Serie besteht aus 5-kWh-Modulen, die kleinste Größe am SH15T ist der SBH100 mit 10 kWh. Welcher Speicher zu deinem Wechselrichter passt und was er kostet, rechnet dir der Planer in der App genau aus.
Wo die Planung per App an Grenzen stößt
Eine App sieht das Dach von oben – aber nicht alles, was für die Montage zählt:
- Dachsubstanz: Ob Sparren und Dachziegel in Ordnung sind, sieht man nur vor Ort.
- Elektrik: Ob der Zählerschrank passt oder erneuert werden muss, klärt erst der Blick ins Haus.
- Verschattung im Detail: Bäume wachsen, und nicht jedes Hindernis ist auf dem Luftbild zu erkennen.
- Auflagen: Bei Denkmalschutz oder besonderen Bebauungsplänen muss vorher geklärt werden, was erlaubt ist.
Deshalb ist unser Ablauf zweistufig: erst deine Planung in der App, dann prüfen wir deine Angaben, kommen zum Aufmaß und schicken dir ein Festpreis-Angebot. Bezahlt wird erst, wenn wir deine Angaben geprüft haben und du unsere Auftragsbestätigung unterschrieben hast – vorher zahlst und unterschreibst du nichts.
Erst einmal ohne App rechnen?
Wenn du zuerst nur eine grobe Zahl möchtest, hilft dir unsere Dach-Analyse im Browser: Du gibst Dachfläche, Ausrichtung, Neigung und Verbrauch ein und bekommst eine erste Schätzung. Die genaue Planung mit Luftbild und 3D-Modell läuft in der App.
Nach der Montage: dieselbe App fürs Monitoring
Die App begleitet dich auch nach der Planung. Zu jeder unserer Solaranlagen gehört das eigene Autark-Steuergerät: Es liefert sekundengenaue Werte, zeigt sie auf einem Display im Haus und ermöglicht uns die Fernwartung. In der App siehst du deine Anlage live – was sie erzeugt, was im Speicher ist und was du selbst verbrauchst. Auch Baufortschritt, Unterlagen und Anliegen an unser Team laufen über die App.
Wie das an einer echten Anlage aussieht, zeigt unsere Referenz aus Bad Münder: 13 kWp mit Speicher, gemessene Spitze 10.248 W – mehr auf der Seite Referenzen.
Adresse eintippen, Dach in 3D ansehen, Module per Regler einplanen. Die App ist kostenlos für iPhone und Android.
Solaranlage anfragen
Schreib uns kurz, was du vorhast. Telefon oder E-Mail genügt. Unverbindlich: Vorher zahlst und unterschreibst du nichts.
Gut zu wissen: Geht deine Anlage bis 31.12.2026 in Betrieb, gilt die heutige Einspeisevergütung 20 Jahre lang. Für neue Anlagen ab 2027 sieht der Regierungsentwurf stattdessen eine Übergangszahlung von 5,2 ct/kWh für höchstens 36 Monate vor (Stand 10/2026, noch nicht beschlossen).
Mehrfamilienhaus? Solar und Mieterstrom · Betrieb oder Halle? Solar für Gewerbe
