Wie künstliche Intelligenz die Solarplanung revolutioniert

Die Technologie dahinter

Unsere KI analysiert hochauflösende Satellitendaten, Wetterdaten der letzten 20 Jahre und Ihre individuellen Verbrauchsmuster - alles in Sekunden.

Genauigkeit: Unsere KI-Prognosen weichen nur um ±3% vom tatsächlichen Ertrag ab - besser als manuelle Planung.

So funktioniert's in 4 Schritten

  1. Dachanalyse: Die KI erkennt Dachfläche, Neigung, Ausrichtung und Verschattung per Satellitenbild.
  2. Ertragsberechnung: Basierend auf 20 Jahren Wetterdaten Ihrer Region wird der jährliche Ertrag kalkuliert.
  3. Verbrauchsabgleich: Ihr Stromverbrauch wird mit dem Produktionsprofil abgeglichen.
  4. Optimierung: Die KI empfiehlt ideale Anlagengröße, Speicher und Wärmepumpe.

Vorteile gegenüber herkömmlicher Planung

  • Schneller: 60 Sekunden statt Tage
  • Präziser: Milliarden Datenpunkte vs. Schätzung
  • Unabhängiger: Keine Verkaufsinteressen
  • Kostenlos: Sofort-Ergebnis ohne Verpflichtung

Was analysiert die KI?

Sonneneinstrahlung, Temperatur, Wind, Verschattung durch Bäume/Gebäude, Dachbeschaffenheit, Stromnetz-Parameter und 100+ weitere Faktoren.

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Warum KI-Solarplanung besser ist als der klassische Vor-Ort-Termin

Klassische Solarplanung läuft so: Ein Außendienstler fährt zu dir, schaut sich das Dach an, schätzt mit dem Daumen die Sonneneinstrahlung, schreibt grob die Modulanzahl auf, fährt zurück, rechnet im Büro mit Excel – und schickt dir nach 3 bis 7 Tagen ein Angebot. Das hat zwei Probleme: Erstens dauert es lange. Zweitens basiert es auf Schätzwerten.

Unsere KI-Planung arbeitet anders. Sie greift auf hochauflösende Satellitenbilder deines Hauses zu (Auflösung bis 15 cm pro Pixel), erkennt automatisch Dachform, Neigung, Ausrichtung und potenzielle Verschattung durch Bäume, Schornsteine oder Nachbarhäuser. Dann verschneidet sie diese Geometrie mit 20 Jahren stündlichen Wetterdaten deines Postleitzahlengebiets – Globalstrahlung, Temperatur, Bewölkung. Das Ergebnis ist eine Ertragsprognose mit ±3 % Genauigkeit, die ein menschlicher Planer in dieser Tiefe gar nicht leisten könnte.

Der 3D-Dachzwilling: Was die KI wirklich sieht

Aus den Satellitenbildern baut die KI ein digitales Modell deines Daches – einen sogenannten Dachzwilling. Damit kann sie nicht nur die brutto verfügbare Fläche messen, sondern auch:

  • Dachneigung mit ±1° Genauigkeit (entscheidend für die Modulauswahl)
  • Azimut (Himmelsrichtung) jeder Teilfläche – bei Walmdächern oft 3 bis 4 verschiedene
  • Verschattung im Jahresverlauf – die KI simuliert den Sonnenstand für jeden Tag, jede Stunde, jeden Quadratmeter
  • Dachhindernisse wie Dachfenster, Lüftungsrohre, Antennen – die werden bei der Modulbelegung automatisch ausgespart

So entsteht ein Belegungsplan, der pixelgenau zeigt, wo welches Modul liegt – und welche Teilfläche überhaupt wirtschaftlich nutzbar ist. Eine ostorientierte Dachseite mit 35° Neigung in Niedersachsen liefert zum Beispiel rund 920 kWh pro kWp und Jahr, eine südorientierte mit gleicher Neigung 1.030 kWh – die KI rechnet das für deine konkrete Position exakt aus.

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Welche Datenquellen nutzt die KI?

Die Qualität einer Ertragsprognose hängt direkt von den verwendeten Daten ab. Unsere KI greift auf fünf Quellen zurück:

  1. Satellitenbilder aus aktuellen Luftbildbefliegungen (Aktualisierung jährlich)
  2. Globalstrahlungsdaten vom Deutschen Wetterdienst (DWD), stündliche Auflösung, 20 Jahre Historie
  3. 3D-Stadtmodelle aus dem Open-Data-Portal des Bundes (LOD2/LOD3) – zeigt Nachbargebäude für Verschattungsberechnung
  4. Vegetationsdaten aus Satellitenanalyse – erkennt Baumkronen, schätzt Höhe und Schattenwurf
  5. Modul- & Wechselrichter-Datenbank mit über 8.000 aktuellen Produkten

KI-Empfehlung: Was passt zu dir?

Sobald die Dachanalyse durch ist, optimiert die KI in einem zweiten Schritt das passende Anlagendesign. Sie kombiniert die ermittelte Strahlungsdaten mit deinem typischen Stromverbrauch (oder einer realistischen Schätzung anhand von Haushaltsgröße und Heizung) und schlägt vor:

  • Optimale Anlagengröße in kWp (meistens 8 bis 12 kWp für Einfamilienhäuser)
  • Speichergröße in kWh (Faustregel: 1 kWh pro 1 kWp PV, aber die KI rechnet datenbasiert)
  • Sinnvolle Erweiterungen: Wallbox für E-Auto, Wärmepumpen-Integration, Notstromfähigkeit
  • Realistische Kosten- & Ertragsprognose über 25 Jahre, inkl. Strompreissteigerung

Im Gegensatz zu vielen Online-Rechnern, die nur Mittelwerte ausspucken, gibt die KI dir ein Ergebnis für genau dein Dach. Wenn du nur eine Teilfläche bebauen willst (zum Beispiel, weil du die Nordseite freihalten möchtest), wird das berücksichtigt – einfach im Belegungsplan ankreuzen, der Ertrag wird live neu berechnet.

Wo die KI an Grenzen stösst

Ehrlich gesagt: Die KI ist verdammt gut bei Standardsituationen, aber sie ersetzt keine Vor-Ort-Begehung bei Sonderfällen. Konkret heißt das:

  • Dachsubstanz – ob die Sparren tragfähig sind oder ob die Dachpfannen morsch sind, sieht die KI nicht. Hier muss ein Dachdecker oder unser Monteur ran.
  • Elektrische Hausinstallation – ob der Zählerschrank PV-tauglich ist oder umgebaut werden muss, klärt erst der Elektriker im Haus.
  • Denkmalschutz, Bebauungspläne, Auflagen – bei besonderen Schutzzonen muss vor der Bestellung eine Genehmigung eingeholt werden.

Deshalb ist unser Workflow zweistufig: Erst KI-Analyse für die Planung, dann kostenloser Vor-Ort-Termin zur finalen Abklärung. Du bekommst also das Beste aus beiden Welten: schnelle, datenbasierte Erstplanung – und persönliche Verantwortung beim eigentlichen Bau.

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