Wie viel Strom erzeugt eine Solaranlage in Herford?

Für den Ertrag zählt die gesamte Einstrahlung übers Jahr, nicht nur die Zahl der Sonnenstunden – auch diffuses Licht an bewölkten Tagen wird zu Strom. In Ostwestfalen-Lippe erzeugt ein gut ausgerichtetes Süddach typischerweise rund 900 bis 1.000 kWh pro kWp und Jahr. Eine 8-kWp-Anlage kommt damit auf etwa 7.200 bis 8.000 kWh im Jahr.

Ost-West-Dächer bringen grob 80 bis 85 % davon, verteilen den Strom aber besser über den Tag. Wie viel es auf deinem Dach genau ist, hängt von Ausrichtung, Neigung und Verschattung ab – das rechnen wir für dein Haus konkret aus.

Solar auf älteren Häusern

Auch auf älteren Häusern ist eine Solaranlage meist gut möglich. Wichtig sind der Zustand von Dachhaut und Lattung, die Tragfähigkeit des Dachs und der Weg der Leitungen zum Zählerschrank. Für dein erstes Angebot genügen Fotos von Dach und Zählerschrank. Bevor du verbindlich unterschreibst, prüfen wir alles – wenn nötig, kommen wir dafür einmal vorbei – und wählen das Montagesystem passend zum Dach. Steht ein Gebäude unter Denkmalschutz, klär vorher mit der zuständigen Behörde, was erlaubt ist – manchmal bieten sich Nebengebäude oder Garagen an.

Was kostet eine Solaranlage in Herford?

Unsere Preise 2026 (inkl. Montage)
  • Solaranlage 5 kWp ab 9.750 € – Richtwert, ohne Speicher
  • Solaranlage 8 kWp ab 16.400 € (0 % MwSt.)

Enthalten sind Module, Wechselrichter, Montage und die Anmeldung beim Netzbetreiber. Den Eintrag ins Marktstammdatenregister bereiten wir mit dir vor und erledigen ihn auf Wunsch mit deiner Vollmacht – verantwortlich bleibst du als Betreiber. Zu jeder Solaranlage gehört unser eigenes Autark-Steuergerät: Es zeigt dir sekundengenaue Werte auf einem Display im Haus und ermöglicht uns die Fernwartung. Der Preis steht als Festpreis im Vertrag; Zusatzkosten gibt es nur in klar benannten Fällen, die wir vorher mit dir besprechen – nie ohne deine Zustimmung. Auf Montage und Installation gilt die gesetzliche Gewährleistung von 5 Jahren (§ 634a BGB).

Welcher Speicher zu deinem Wechselrichter passt und was er kostet, rechnet dir der Planer in der App genau aus. Bezahlt wird erst, wenn wir deine Angaben geprüft haben und du unsere Auftragsbestätigung unterschrieben hast – vorher zahlst und unterschreibst du nichts. Danach werden 40 % fällig, der Rest nach Fertigstellung.

Beispielrechnung für ein Einfamilienhaus

Ein vereinfachtes Beispiel ohne Speicher. Annahmen: 8 kWp auf einem Süddach, 950 kWh pro kWp, 4.500 kWh Stromverbrauch im Jahr, Strompreis 37,0 ct/kWh (BDEW-Durchschnitt 2026), Einspeisevergütung 7,70 ct/kWh.

PostenMengeWert pro Jahr
Solarstrom gesamtca. 7.600 kWh–
selbst verbraucht (ca. 30 %)ca. 2.300 kWhca. 850 € gesparter Netzstrom
eingespeistca. 5.300 kWhca. 410 € Vergütung
Summeca. 1.260 €

Jede selbst genutzte Kilowattstunde spart dir rund 37 ct, jede eingespeiste bringt nur 7,70 ct. Ein Speicher verschiebt den Mittagsstrom in den Abend und erhöht so den Eigenverbrauch deutlich. Wie sich das für deinen Verbrauch rechnet, zeigt dir die App.

Einspeisevergütung 2026 und was ab 2027 geplant ist

Für Anlagen, die bis zum 31.12.2026 in Betrieb gehen, gelten 20 Jahre lang diese Sätze (unverändert seit 01.08.2026):

Anlage auf dem WohnhausTeileinspeisung (Überschuss)Volleinspeisung
bis 10 kWp7,70 ct/kWh12,22 ct/kWh
Anteil über 10 bis 40 kWp6,66 ct/kWh10,24 ct/kWh
Anteil über 40 bis 100 kWp5,44 ct/kWh10,24 ct/kWh

Laut Regierungsentwurf zum EEG 2027 (noch nicht beschlossen) soll es für neue Anlagen ab 2027 keine feste Einspeisevergütung mehr geben, sondern nur noch eine befristete Übergangszahlung von 5,2 ct/kWh für höchstens 36 Monate. Neue Dachanlagen unter 100 kW sollen außerdem dauerhaft höchstens 50 % ihrer Leistung einspeisen dürfen. Im Verfahren sind noch Änderungen möglich. Mehr dazu: EEG 2027 – was geplant ist.

Schon heute gilt das Solarspitzengesetz (seit 25.02.2025): Bis Smart Meter und Steuerbox eingebaut sind, darf eine neue Anlage höchstens 60 % ihrer Leistung einspeisen. Bei negativen Börsenpreisen gibt es keine Vergütung – bei Anlagen unter 100 kW ab dem Jahr nach dem Smart-Meter-Einbau; die ausgefallenen Zeiten werden am Ende der 20 Jahre angehängt, aber nicht eins zu eins.

Steuern, Förderung und Solarpflicht in NRW

  • 0 % Mehrwertsteuer auf Solarmodule, Wechselrichter und Speicher inklusive Montage auf Wohngebäuden (§ 12 Abs. 3 UStG, bis 30 kWp ohne Nachweis). Für Wallbox und Wärmepumpe gelten 19 %.
  • Einkommensteuerfrei sind die Einnahmen aus Anlagen bis 30 kWp je Wohneinheit (§ 3 Nr. 72 EStG).
  • Kein Zuschuss: Einen Bundeszuschuss für Solaranlage oder Speicher am Einfamilienhaus gibt es nicht, und NRW hat derzeit kein Landesprogramm für private Anlagen (progres.nrw fördert private Wohnhäuser nicht). Möglich ist ein Kredit der KfW (Programm 270). Den Antrag stellst du selbst vor Vorhabenbeginn, die aktuellen Zinsen stehen auf kfw.de.
  • Solarpflicht: In NRW regelt § 42a BauO NRW die Solarpflicht. Seit 01.01.2026 gilt sie auch bei einer vollständigen Dachsanierung – dann sind 30 % der Dachfläche oder pauschal 3 bis 8 kWp zu belegen. Planst du ein neues Dach, lohnt es sich, die Solaranlage gleich mitzudenken.

Alle Details findest du auf unserer Seite Förderung 2026.

Speicher und Wärmepumpe dazu?

Unser Standard-Wechselrichter – das Gerät, das den Gleichstrom der Module in Strom fürs Haus umwandelt – ist der Sungrow SH15T. Als Batteriespeicher setzen wir dazu die Serie Sungrow SBH ein: Sie ist aus Bausteinen mit je 5 kWh aufgebaut, bei uns gibt es sie ab 10 kWh (Modell SBH100), außerdem mit 15 oder 20 kWh; die Batterie lädt ab 0 °C. Bei jeder Autark-Anlage mit Speicher ist Ersatzstrom mit automatischer Umschaltung dabei – ohne Aufpreis. Wie viel im Notfall versorgt wird (ganzes Haus oder wichtige Stromkreise), richtet sich nach Wechselrichter, Speicher und deiner Planung. Ohne Speicher gibt es keinen Ersatzstrom. Die Module kommen von Trina Solar. Mehr zum Speicher auf der Seite Solaranlage mit Speicher.

Mit einer Wärmepumpe nutzt du einen Teil deines Solarstroms zum Heizen und für warmes Wasser – vor allem im Frühjahr, Sommer und Herbst; im Winter kommt der größere Teil aus dem Netz. Unsere Wärmepumpen gibt es ab 24.900 € vor Förderung; über die KfW (Programm 458) sind bis zu 70 % Zuschuss möglich, bei einem zu versteuernden Haushaltseinkommen bis 30.000 € bis zu 80 % – nur beim Heizungstausch in bestehenden Wohnhäusern, vorläufig, maßgeblich ist die Zusage der KfW (Stand 10/2026). Den Antrag stellst du selbst. Mehr auf der Seite Wärmepumpe.

Aus der Region für die Region

Unser Sitz ist in Bad Pyrmont. Wir planen und montieren bis 200 km um Bad Pyrmont, zum Beispiel in Herford, Bielefeld, Minden oder Detmold. Montiert wird von unserem eigenen Team. Arbeiten am Zählerschrank, die Netzanmeldung und die Inbetriebsetzung übernimmt ein eingetragener Partner-Elektromeister – so wie es vorgeschrieben ist. Die Anmeldung beim Netzbetreiber übernehmen wir. Den Eintrag ins Marktstammdatenregister bereiten wir mit dir vor und erledigen ihn auf Wunsch mit deiner Vollmacht – verantwortlich bleibst du als Betreiber. Eine unserer Anlagen steht in Bad Münder: 13 kWp mit Speicher, gemessene Spitze 10.248 W – mehr auf der Seite Referenzen. Allgemeines zu Solar in der Stadt findest du auf Solaranlage Herford.

Plane dein Dach in der App

Im Autark Hausplaner siehst du dein Dach in 3D, deinen möglichen Ertrag und welcher Speicher passt. Danach prüfen wir deine Angaben und machen dir ein Festpreis-Angebot.

App holen

Solaranlage anfragen

Schreib uns kurz, was du vorhast. Telefon oder E-Mail genügt. Unverbindlich: Vorher zahlst und unterschreibst du nichts.

Gut zu wissen: Geht deine Anlage bis 31.12.2026 in Betrieb, gilt die heutige Einspeisevergütung 20 Jahre lang. Für neue Anlagen ab 2027 sieht der Regierungsentwurf stattdessen eine Übergangszahlung von 5,2 ct/kWh für höchstens 36 Monate vor (Stand 10/2026, noch nicht beschlossen).

Mehrfamilienhaus? Solar und Mieterstrom · Betrieb oder Halle? Solar für Gewerbe

Häufige Fragen

Kommt ihr nach Herford?
Ja. Herford und der Kreis Herford gehören zu unserem Einsatzgebiet bis 200 km um Bad Pyrmont, unser Sitz ist Bad Pyrmont.
Gibt es in NRW eine Förderung für Solaranlagen?
Einen Zuschuss von Bund oder Land für private Solaranlagen und Speicher gibt es derzeit nicht. Du sparst aber die Mehrwertsteuer (0 % auf Anlage und Speicher auf Wohngebäuden), die Einnahmen sind bis 30 kWp einkommensteuerfrei, und die KfW bietet mit Programm 270 einen Kredit an, den du selbst vor Vorhabenbeginn beantragst.
Muss ich bei einer Dachsanierung in NRW eine Solaranlage bauen?
Seit 01.01.2026 gilt die Solarpflicht nach § 42a BauO NRW auch bei einer vollständigen Dachsanierung. Dann sind 30 % der Dachfläche oder pauschal 3 bis 8 kWp mit Solarmodulen zu belegen.
Was passiert mit dem Strom, den ich nicht selbst nutze?
Er wird ins Netz eingespeist. Für Anlagen bis 10 kWp mit Inbetriebnahme bis 31.12.2026 bekommst du dafür 7,70 ct/kWh, 20 Jahre lang. Die Anmeldung beim Netzbetreiber übernehmen wir. Den Eintrag ins Marktstammdatenregister bereiten wir mit dir vor und erledigen ihn auf Wunsch mit deiner Vollmacht – verantwortlich bleibst du als Betreiber.

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