Die kurze Antwort: unsere Preise 2026
- Solaranlage 5 kWp ab 9.750 € – Richtwert, ohne Speicher
- Solaranlage 8 kWp ab 16.400 € (0 % MwSt.)
Welcher Speicher zu deinem Wechselrichter passt und was er kostet, rechnet dir der Planer in der App genau aus. Der endgültige Preis hängt von deinem Dach, deinem Zählerschrank und deinen Wünschen ab – er steht am Ende als Festpreis im Vertrag. Eine ausführliche Beispielrechnung mit offenen Annahmen findest du im Artikel Preisliste und Beispielrechnung.
Warum der Preis pro kWp nur ein Anhaltspunkt ist
Der Preis pro Kilowatt-Peak (kWp) ist die bekannteste Kennzahl beim Vergleich von Angeboten: Er sagt dir, was du für jedes installierte Kilowatt Leistung bezahlst. Vergleichen lassen sich Angebote damit aber nur, wenn in allen dasselbe enthalten ist – Module, Wechselrichter, Unterkonstruktion, Elektroinstallation, Gerüst, Montage und Anmeldung. Ein niedriger kWp-Preis, bei dem Gerüst oder Zählerschrank fehlen, ist am Ende oft teurer.
Pauschale Marktpreis-Tabellen je kWp findest du bei uns deshalb nicht – über dein Dach sagen solche Durchschnittswerte wenig aus. Aussagekräftiger ist ein konkretes Angebot für dein Haus, in dem jeder Posten aufgeführt ist.
Was in einen vollständigen Komplettpreis gehört
1. Solarmodule
Die Module sind der größte Einzelposten. Wie viele du brauchst, hängt von ihrer Leistung und deiner Dachfläche ab. Hochwertige Module verlieren über die Jahre langsamer an Leistung. Wir setzen Module von Trina Solar ein; die Modul-Leistungsgarantie beträgt laut Hersteller 25 Jahre.
2. Wechselrichter
Der Wechselrichter wandelt den Gleichstrom der Module in Wechselstrom für dein Hausnetz um – er ist das Herz der Anlage. Ein Hybrid-Wechselrichter kann zusätzlich einen Speicher laden und entladen. Unser Standard ist der Sungrow SH15T.
3. Unterkonstruktion
Schienen und Dachhaken befestigen die Module sicher auf dem Dach und müssen Wind- und Schneelasten über Jahrzehnte aushalten. Ein Ziegeldach mit gutem Zugang ist einfacher als ein Schiefer-, Blech- oder Flachdach mit Aufständerung – das merkt man am Preis.
4. Elektroinstallation und Zählerschrank
Dazu gehören Leitungen, Überspannungsschutz, Trennschalter und der Anschluss an den Zählerschrank. Bei älteren Häusern erfüllt der Zählerschrank oft nicht mehr die technischen Anschlussbedingungen (TAB) des Netzbetreibers und muss erneuert werden. Das sollte von Anfang an im Angebot stehen.
5. Gerüst, Montage und Inbetriebnahme
Gerüstbau, Modulverlegung, Verkabelung, Wechselrichtermontage und die elektrische Inbetriebnahme sind ein erheblicher Teil des Preises. Achte darauf, dass diese Arbeiten vollständig im Angebot stehen. Bei uns montiert unser eigenes Team; Arbeiten am Zählerschrank, die Netzanmeldung und die Inbetriebsetzung übernimmt ein eingetragener Partner-Elektromeister – so wie es vorgeschrieben ist.
6. Anmeldung
Die Anmeldung beim Netzbetreiber und die Eintragung im Marktstammdatenregister sind Pflicht. Die Anmeldung beim Netzbetreiber übernehmen wir. Den Eintrag ins Marktstammdatenregister bereiten wir mit dir vor und erledigen ihn auf Wunsch mit deiner Vollmacht – verantwortlich bleibst du als Betreiber.
Was den Preis nach oben oder unten bewegt
- Anlagengröße: Gerüst, Anfahrt, Planung und Elektroinstallation kosten bei einer großen Anlage kaum mehr als bei einer kleinen. Pro kWp wird eine größere Anlage deshalb meist günstiger.
- Dach: Dachform, Deckung, Neigung, Höhe, Gauben und Dachfenster bestimmen den Montageaufwand. Denkmalschutz kann zusätzliche Auflagen bringen.
- Zählerschrank: Muss er erneuert werden, ist das oft der größte Zusatzposten.
- Komponenten: Modultyp, Wechselrichter und ein möglicher Speicher machen einen großen Unterschied.
- Verschattung: Bäume, Schornsteine oder Nachbarhäuser beeinflussen die Planung und manchmal die Technik.
Preisentwicklung: Warum Module günstiger geworden sind
Die Modulpreise sind in den vergangenen Jahren deutlich gefallen, weil vor allem in China die Produktion stark ausgebaut wurde. Wechselrichter, Kabel, Montagesysteme und besonders die Handwerksarbeit sind dagegen kaum günstiger geworden. Deshalb sinkt der Gesamtpreis einer Anlage langsamer als der reine Modulpreis: Ein Montageteam steht weiterhin mehrere Tage auf dem Dach, egal was das einzelne Modul kostet.
Zusatzkosten, die oft vergessen werden
- Zählerschrank: bei älteren Häusern häufig nötig – frag, ob er im Angebot enthalten ist.
- Gerüst: nicht in jedem Angebot enthalten, obwohl es fast immer gebraucht wird.
- Dachzustand: Ist dein Dach schon älter oder beschädigt, prüfe vorher, ob eine Sanierung ansteht. Eine Solaranlage später wieder abzubauen, kostet Geld. In Niedersachsen und NRW löst eine umfassende Dachsanierung außerdem eine Solarpflicht aus.
- Wallbox-Vorbereitung: Wer später ein E-Auto laden will, lässt die Leitung am besten gleich mitverlegen. Die Wallbox selbst hat 19 % MwSt., nicht 0 %.
- Smart Meter: Für Anlagen zwischen 7 und 15 kW darf der Messstellenbetreiber von dir als Anschlussnutzer höchstens 50 € im Jahr verlangen, für die Steuerung höchstens weitere 50 € im Jahr.
- Versicherung: Frag bei deiner Wohngebäudeversicherung nach, ob die Anlage mitversichert ist oder eine eigene Police sinnvoll ist.
Und was ist mit einem Speicher?
Ein Batteriespeicher erhöht deinen Eigenverbrauch deutlich, weil der Mittagsstrom abends und nachts nutzbar wird. Er ist aber auch ein spürbarer Kostenpunkt, und ob er sich rechnet, hängt stark von deinem Verbrauch ab. Unser Standard-Wechselrichter – das Gerät, das den Gleichstrom der Module in Strom fürs Haus umwandelt – ist der Sungrow SH15T. Als Batteriespeicher setzen wir dazu die Serie Sungrow SBH ein: Sie ist aus Bausteinen mit je 5 kWh aufgebaut, bei uns gibt es sie ab 10 kWh (Modell SBH100), außerdem mit 15 oder 20 kWh; die Batterie lädt ab 0 °C. Bei jeder Autark-Anlage mit Speicher ist Ersatzstrom mit automatischer Umschaltung dabei – ohne Aufpreis. Wie viel im Notfall versorgt wird (ganzes Haus oder wichtige Stromkreise), richtet sich nach Wechselrichter, Speicher und deiner Planung. Ohne Speicher gibt es keinen Ersatzstrom.
Welcher Speicher zu deinem Wechselrichter passt und was er kostet, rechnet dir der Planer in der App genau aus. Mehr dazu im Artikel Lohnt sich ein Batteriespeicher?
Was die Anlage dir bringt
Im Weserbergland erzeugt ein gut ausgerichtetes Süddach rund 900 bis 1.000 kWh pro kWp und Jahr, ein Ost-West-Dach grob 80 bis 85 % davon. Entscheidend für die Wirtschaftlichkeit ist, wie viel davon du selbst nutzt: Jede selbst verbrauchte Kilowattstunde spart dir bei einem Strompreis von 37,0 ct/kWh (BDEW-Durchschnitt 2026) rund 37 ct, jede eingespeiste bringt 7,70 ct. Eine Beispielrechnung Schritt für Schritt findest du im Artikel Preisliste und Beispielrechnung. Ein festes Amortisationsjahr versprechen wir dir nicht – Strompreis und Verbrauch ändern sich.
Einspeisevergütung 2026 und was ab 2027 geplant ist
Für Anlagen, die bis zum 31.12.2026 in Betrieb gehen, gelten 20 Jahre lang diese Sätze (unverändert seit 01.08.2026):
| Anlage auf dem Wohnhaus | Teileinspeisung (Überschuss) | Volleinspeisung |
|---|---|---|
| bis 10 kWp | 7,70 ct/kWh | 12,22 ct/kWh |
| Anteil über 10 bis 40 kWp | 6,66 ct/kWh | 10,24 ct/kWh |
| Anteil über 40 bis 100 kWp | 5,44 ct/kWh | 10,24 ct/kWh |
Laut Regierungsentwurf zum EEG 2027 (noch nicht beschlossen) soll es für neue Anlagen ab 2027 keine feste Einspeisevergütung mehr geben, sondern nur eine befristete Übergangszahlung von 5,2 ct/kWh für höchstens 36 Monate. Neue Dachanlagen unter 100 kW sollen dauerhaft höchstens 50 % ihrer Leistung einspeisen dürfen. Im Verfahren sind Änderungen möglich. Mehr dazu: EEG 2027 – was geplant ist.
Schon heute gilt das Solarspitzengesetz (seit 25.02.2025): Bis Smart Meter und Steuerbox eingebaut sind, darf eine neue Anlage höchstens 60 % ihrer Leistung einspeisen. Bei negativen Börsenpreisen gibt es keine Vergütung – bei Anlagen unter 100 kW ab dem Jahr nach dem Smart-Meter-Einbau; die ausgefallenen Zeiten werden am Ende der 20 Jahre angehängt, aber nicht eins zu eins.
Steuern und Förderung
- 0 % Mehrwertsteuer (Nullsteuersatz, § 12 Abs. 3 UStG) auf Solarmodule, wesentliche Komponenten und Speicher inklusive Montage auf Wohngebäuden – bis 30 kWp ohne weiteren Nachweis. Nicht begünstigt sind Wallbox und Wärmepumpe (19 %). Mehr dazu: 0 % MwSt. auf Solar.
- Einkommensteuerfrei sind die Einnahmen aus Anlagen bis 30 kWp je Wohneinheit (§ 3 Nr. 72 EStG).
- Kein Zuschuss: Einen Bundeszuschuss für Solaranlage oder Speicher am Einfamilienhaus gibt es nicht, und weder Niedersachsen noch NRW haben derzeit ein Landesprogramm für private Anlagen. Möglich ist ein Kredit der KfW (Programm 270); den Antrag stellst du vor Vorhabenbeginn selbst, die aktuellen Zinsen stehen auf kfw.de.
- Solarpflicht: In Niedersachsen gilt seit 2025 bei Neubauten und bei einer umfassenden Dachsanierung eine Pflicht zur Solaranlage (§ 32a NBauO), in NRW seit 01.01.2026 (§ 42a BauO NRW).
Planst du zusätzlich eine Wärmepumpe? Dafür gibt es einen KfW-Zuschuss (Programm 458) von bis zu 70 %, bei einem zu versteuernden Haushaltseinkommen bis 30.000 € bis zu 80 % – nur beim Heizungstausch in bestehenden Wohnhäusern, vorläufig, maßgeblich ist die Zusage der KfW (Stand 10/2026); den Antrag stellst du selbst. Alle Details: Förderung 2026.
So hältst du die Kosten im Griff
1. Dachfläche sinnvoll ausnutzen
Weil die Fixkosten kaum mit der Größe steigen, ist eine etwas größere Anlage pro kWp meist günstiger. Plane aber nach deinem Verbrauch: Ab 2027 soll die Einspeisung laut Entwurf deutlich weniger bringen, dann zählt vor allem der Strom, den du selbst nutzt.
2. Angebote richtig vergleichen
Vergleiche nicht nur den Endpreis, sondern die Positionen: Welche Module und welcher Wechselrichter genau? Sind Gerüst, Zählerschrank und Anmeldung enthalten? Gibt es einen Festpreis? Liegt ein Angebot deutlich unter den anderen, prüf, ob alle Positionen enthalten sind.
3. Kaufen statt mieten
Mietmodelle klingen bequem, kosten über die Laufzeit in der Regel mehr als ein Kauf. Mehr dazu im Vergleich Kaufen oder Mieten.
4. Speicher bewusst planen
Wenn das Budget knapp ist, kann ein Speicher auch später dazukommen. Wichtig ist, dass der Wechselrichter von Anfang an dafür geeignet ist – ein Hybrid-Wechselrichter wie der SH15T ist das (er steuert Solarmodule und Batterie in einem Gerät).
Checkliste für dein Angebot
- Ist jede Position transparent aufgeführt – inklusive Gerüst, Zählerschrank und Anmeldung?
- Sind Hersteller und Modellbezeichnung von Modulen, Wechselrichter und Speicher genannt?
- Welche Gewährleistung gibt der Betrieb auf Montage und Installation, welche Garantien geben die Hersteller?
- Wer übernimmt die Arbeiten am Zählerschrank – ist dieser Betrieb im Installateurverzeichnis des Netzbetreibers eingetragen? Kann der Anbieter echte Referenzen zeigen?
- Passt der Zeitplan zu deinem Ziel – etwa zur Inbetriebnahme bis 31.12.2026?
So läuft es bei uns
Im Preis enthalten sind Module, Wechselrichter, Montage und die Anmeldung beim Netzbetreiber. Den Eintrag ins Marktstammdatenregister bereiten wir mit dir vor und erledigen ihn auf Wunsch mit deiner Vollmacht – verantwortlich bleibst du als Betreiber. Zu jeder Solaranlage gehört unser eigenes Autark-Steuergerät: Es zeigt dir sekundengenaue Werte auf einem Display im Haus und ermöglicht uns die Fernwartung. Montiert wird von unserem eigenen Team. Arbeiten am Zählerschrank, die Netzanmeldung und die Inbetriebsetzung übernimmt ein eingetragener Partner-Elektromeister – so wie es vorgeschrieben ist. Auf Montage und Installation gilt die gesetzliche Gewährleistung von 5 Jahren (§ 634a BGB). Der Preis steht als Festpreis im Vertrag; Zusatzkosten gibt es nur in klar benannten Fällen, die wir vorher mit dir besprechen – nie ohne deine Zustimmung. Bezahlt wird erst, wenn wir deine Angaben geprüft haben und du unsere Auftragsbestätigung unterschrieben hast – vorher zahlst und unterschreibst du nichts. Danach werden 40 % fällig, der Rest nach Fertigstellung.
Im Autark Hausplaner siehst du dein Dach in 3D, deinen möglichen Ertrag und welcher Speicher passt. Danach prüfen wir deine Angaben und machen dir ein Festpreis-Angebot.
Solaranlage anfragen
Schreib uns kurz, was du vorhast. Telefon oder E-Mail genügt. Unverbindlich: Vorher zahlst und unterschreibst du nichts.
Gut zu wissen: Geht deine Anlage bis 31.12.2026 in Betrieb, gilt die heutige Einspeisevergütung 20 Jahre lang. Für neue Anlagen ab 2027 sieht der Regierungsentwurf stattdessen eine Übergangszahlung von 5,2 ct/kWh für höchstens 36 Monate vor (Stand 10/2026, noch nicht beschlossen).
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